Am Mittwochmorgen kamen Florian Bamminger (1. Vorstand) und Franco Tamburello (Abteilungsleiter Herren) vom FC Wacker München zur Geschäftsstelle der BFV-Sozialstiftung. Dort überreichte Thomas Egenhofer, Geschäftsführer der Sozialstiftung, den beiden Vereinsvertretern im Namen der Flüchtlinge 13 neue adidas-Regenjacken.
Der FC Wacker München zeigt sehr vorbildlich, wie die Integration von Flüchtlingen in den Verein und den Alltag verlaufen kann. Sie halfen bei der Suche nach Wohnungen, bei der Vermittlung von Deutschunterricht sowie bei Jobs und Studium. Darüber hinaus statteten die Vereinsvertreter und Spieler die Flüchtlinge mit alten Trikots, Schuhen und Trainingsanzügen aus. Da sich die Flüchtlinge auch kaum den Mitgliedsbeitrag leisten können, wird ihnen die Mitgliedschaft kostenlos angeboten. Nicht selbstverständlich.
Einige der Flüchtlinge sind bereits seit drei bis vier Jahren im Verein integriert und nehmen aktiv am Trainings- und Spielbetrieb teil. Und davon wiederum gibt es ein paar, die hier bereits eine Familie gefunden, Kinder bekommen haben und fest im Job verankert sind. "Einer hat vor kurzem sogar einen Friseursalon aufgemacht", erzählt Florian Bamminger stolz.
Seit etwa einem halben Jahr bietet der FC Wacker München auch jeden Dienstag ein eigenes Flüchtlingsfußballtraining an. Im Durchschnitt trainieren hier etwa 15 bis 20 Flüchtlinge. Die meisten haben aber so viel Spaß am Fußball, dass sie auch donnerstags am Trainingsgelände vorbeischauen. "Leider haben wir jedoch keine freien Plätze mehr. Am Donnerstag trainieren bereits die erste bis dritte Herrenmannschaft", merkt der Vorstandsvorsitzende an.
"Die Regenjacken werden direkt im nächsten Training verteilt und können gut gebraucht werden - die Flüchtlinge freuen sich bestimmt", bedanken sich die beiden.
Auf dem Foto: Franco Tamburello, Florian Bamminger und Thomas Egenhofer.