Der TSV 1860 München hat das Benefizspiel für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Niederbayern gegen eine Regionalauswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) mit 1:0 gewonnen. Vor 1.212 Zuschauern in der Burghauser Wacker-Arena traf Romuald Lacazette für den Zweitligisten. "Die BFV-Auswahl hat super gekämpft und ein sensationelles Spiel abgeliefert. Das Ergebnis ist aber absolut zweitrangig. Wir wollten gemeinsam mit 1860 München und Wacker Burghausen die Menschen unterstützen, die bis heute unter den Folgen des Hochwassers leiden, und ihnen zeigen: Ihr seid nicht alleine!", betonte BFV-Spielleiter Josef Janker. Bereits im Juni hatte die Sozialstiftung des Verbandes 50.000 Euro-Soforthilfe zur Verfügung gestellt.
Vor dem Spiel überreichte Janker zusammen mit Christian Bernkopf (Kreis-Vorsitzender Passau) einen 5.000-Euro-Scheck an Alexander Fischer. Die Wassermassen hatten das Haus des 36-jährigen Spielers der DJK-SF Reichenberg stark beschädigt. Wände, Heizung und Bodenbelege mussten erneuert werden. Für die Instandsetzung des Vereinsgeländes (Zufahrt, Abwasserpumpe, Zäune) erhielt die DJK-SV Taubenbach von der BFV-Sozialstiftung 2.000 Euro.
"Den Menschen muss geholfen werden. Wir als TSV 1860 wollten unseren Beitrag dazu leisten. Fußball gehört zum gesellschaftlichen Leben und kann Mut machen, dass es auch nach so einer Katastrophe wieder weitergeht", erklärte Hans Sitzberger, Vizepräsident des TSV 1860 München. Werner Jedlitschka, Geschäftsführer SV Wacker Burghausen, sagte: "Es macht mich betroffen, was den Menschen in der Region passiert ist. Wir haben sofort gesagt, dass wir bei diesem Benefizspiel dabei sind, das Stadion zur Verfügung stellen und auch die Organisation des Spiels unterstützen. Wir freuen uns, wenn wir einen kleinen Beitrag leisten konnten, um gerade die finanzielle Not etwas zu lindern."
Auf dem Foto sind von links zu sehen: Josef Janker, Albert Schacherbacher (Vertreter der DJK-SV Taubenbach), Alexander Fischer, Renate Fischer und Christian Bernkopf.
(Foto: BFV/Bucholz)