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5000 € für Familie von verstorbenem Schiedsrichter

Scheckübergabe im Rahmen der Hundertjahrfeier von der Schiedsrichter-Gruppe Bamberg

Humorvoll und gut gelaunt ging es von beiden Seiten zu, als Oberbürgermeister Andreas Starke Vertreter der Schiedsrichter-Gruppe Bamberg anlässlich ihres 100. Jubiläums im Rokoko-Saal des Alten Rathauses empfing. Das Stadtoberhaupt lobte dabei den Einsatz der Referees für die Vereine und damit für das Gemeinwohl.

Der Oberbürgermeister wusste um die Schwere der Aufgabe, die seine Gäste Woche für Woche verrichten: "Gerade auf der untersten Spielebene haben sie sicher kein leichtes Amt." Durch ihren wichtigen Beitrag zu einem geregelten Spielbetrieb "unterstützen Sie die Vereine und damit auch das Gemeinwohl.", lobte Starke. "Sie vermitteln Werte und besitzen meinen höchsten Respekt." Der gut gelaunte OB, der nicht zuletzt aufgrund seiner sechs Jahre Studium in Bremen Werder-Fan ist, gab auch zwei, drei lustige Anekdoten aus seinem eigenen, allerdings nicht besonders großen Erfahrungsschatz im Fußball preis und gab zu: "Mein Bruder kennt sich da deutlich besser aus!" Als Rechtsanwalt, so erzählte er, war er einmal an einem Verfahren beteiligt, bei dem es um einen Zuschauer ging, der dem Linienrichter die Fahne aus der Hand riss und damit auf den Schiedsrichter einschlug. Dieses Schicksal möge den anwesenden Pfeifenmännern erspart bleiben. 

Der OB beglückwünschte die Gruppe zum hundertjährigen Jubiläum und wünschte den Anwesenden "weiterhin viel Freude und persönliche Zufriedenheit beim Ausüben ihrer wichtigen Tätigkeit!"

Seit Jahrzehnten sehr erfolgreiche Gruppe

Bambergs Obmann Günther Reitzner stellte seine "seit Jahrzehnten erfolgreiche" Gruppe vor und überreichte dem Bürgermeister Präsente, das Wappen der Gruppe, sowie eine gelbe und rote Karte. "Die kann ich gleich dem Ministerpräsidenten zeigen.", grinste Starke und blickte voraus auf - neben dem 25. Weltkulturerbe-Jubiläum - weitere anstehende Feierlichkeiten zu 100 Jahre Bamberger Verfassung. Bei dieser Gelegenheit gab er auch einen Einblick in die Bamberger und diesem Fall auch bayerische Geschichte. Bei einem der bedeutendsten Spiele, so stellte sich im anschließenden lockeren Plausch heraus, das je ein Bamberger Referee leiten durfte, war übrigens auch Andreas Starke im Stadion: Beim DFB-Endspiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen, das Dr. Helmut Fleischer am 30. Mai 2009 im Berliner Olympiastadion leiten durfte. Torschütze zum Bremer 1:0-Sieg war Mesut Özil. "Das waren noch Zeiten.", sinnierte Starke. 

Gruppenfoto und Scheckübergabe der BFV-Sozialstiftung

An diesem Vormittag gab es auch die neuen Schiri-Marken. Das dürfte allerdings nicht der einzige Grund dafür gewesen sein, dass sich eine sehr große Zahl von Schiedsrichtern vor dem alten Brückenrathaus in Bamberg einfanden. Zur Erinnerung wurden mehrere Gruppenfotos geschossen. Zudem übergaben Günther Reitzner und Markus Pflaum im Auftrag der BFV-Sozialstiftung einen 5000-Euro-Scheck, den die Gruppe um 300 Euro aufstockte, an die Witwe und den Sohn des plötzlich und viel zu früh und verstorbenen Kameraden Jürgen Laske.

Das Bild der Übergabe zeigt die Frau des verstorbenen Schiedsrichters Jürgen Laske mit Obmann Günther Reitzner (rechts) und links Drittliga-Schiedsrichter Markus Pflaum (links), an dessen Seite der Sohn des verstorbenen Herrn Laske steht.

(Foto/Text von Markus Schütz)