Jörg Pichler, Jugendleiter des 1. FC Neumarkt-Süd, hat am Mittwochabend im Rahmen der monatlichen Vorstandssitzung im Neumarkter Vereinsheim eine Spende über 550 Euro an die BFV-Sozialstiftung übergeben.
„Als ich auf einer Tagung in Hilpoltstein zum ersten Mal von der BFV-Sozialstiftung erfahren habe, wusste ich sofort, dass ich das Engagement der Stiftung unterstützen möchte“, erzählte Pichler. „Dass so eine großartige Summe zusammengekommen ist, freut mich daher besonders.“ Das Geld war bei diversen Hallenturnieren, die der Verein organisiert hat, zusammengekommen. „Wir sind von solchen Spenden abhängig, um unsere Arbeit weiterführen zu können“, erklärte Daniela Hubrig von der BFV-Sozialstiftung. Sie nahm das Geld in Empfang und bedankte sich auch im Namen des Vorstandes über die großartige Spende, mit der in Not geratene Mitglieder der BFV-Fußballfamilie unterstützt werden können. Auch Sandra Hofmann, stellvertretende BFV-Kreisvorsitzende im Kreis Neumarkt/Jura, kam zur Übergabe. „Es ist großartig, dass ihr an Menschen und Vereine denkt, denen es schlechter geht als euch. Dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird und auch immer wieder unserem Kreis zugutekommt, ist beispielsweise in Fiegenstall zu sehen. Hier erhielt ein Jugendlicher, der seit einem Unfall querschnittsgelähmt ist, im letzten Jahr eine finanzielle Unterstützung, um die Wohnung behindertengerecht umbauen zu können“, berichtet Sandra Hofmann.
Über die BFV-Sozialstiftung
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) ist sich bewusst, dass es in der bayerischen Fußballfamilie neben der Fußballwelt mit sportlichen Highlights, Toren und der Geselligkeit im Vereinsheim eben auch diese traurige Seite der Medaille gibt. Um besser helfen zu können, hat der BFV 2012 die BFV-Sozialstiftung gegründet. Seitdem werden unschuldig in Not geratene Mitglieder unterstützt – mit Geld, das wiederum aus der bayerischen Fußballfamilie stammt. Fußball ist eben nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern vor allem ein ganz großes Gesellschafts- und Sozialprojekt – vielleicht sogar das größte in der Bundesrepublik Deutschland. Die BFV-Sozialstiftung sammelt Spenden und wird nicht zuletzt auch durch den „Sozial-Euro“, der bei Entscheidungs- und Relegationsspielen in Bayern zusätzlich zum Eintritt erhoben wird, getragen. Sie ist damit ein echtes Gemeinschaftsprodukt der rund 4600 bayerischen Vereine, ihrer Mitglieder, des Bayerischen Fußball-Verbandes und der Amateurfußballfans.
Auf dem Foto sind von links zu sehen: Daniela Hubrig (BFV-Sozialstiftung), Jörg Pichler (Jugendleiter 1. FC Neumarkt-Süd) und Sandra Hofmann (Stellvertretende BFV-Kreisvorsitzende).