Am vergangenen Wochenende übergab BFV-Kreisvorsitzender und Kreisspielleiter Marco Göbet im Rahmen des Bezirksligaspiels des Siedler-SV Kitzingen (Kreis Würzburg) gegen die TuS Aschaffenburg-Leider einen Scheck über 2.000 Euro an den Heimverein.
Im August und September 2016 waren beim Siedler-SV Kitzingen Krähen am Ball. Das Staunen war groß, als Jürgen Ketturkat, 3. Vorstand, auf Anhieb rund zwanzig Krähen in flagranti erwischt hat. Auf der Suche nach leckerem Futter wurden sie auf dem Sportgelände des SSV fündig. Dabei hatte der Verein seinen Rasen erst im Sommer neu angelegt.
Schuld an den Krähenangriffen sind Engerlinge, die sich unter dem Boden befinden. Die Vögel hacken die Käfer aus dem Boden. Das Ergebnis ist ein unbespielbarer Platz mit vielen Löchern. So musste der Hauptplatz aufgrund der daraus entstandenen Verletzungsgefahr sogar gesperrt werden. Anfangs füllte der Verein die Löcher noch mit ausgestochenem Rasen vom Nebenplatz. Zu groß sind jedoch mittlerweile die Löcher geworden, um diese noch sanieren zu können.
Mit Spritzmitteln wollte man die Käfer beseitigen, um auch die Krähenplage beseitigen zu können. Allerdings handle es sich bei den Engerlingen um Junikäfer, gegen die kein Spritzmittel eingesetzt werden könne, so Reinhard Scherzer, Beisitzer im Vereinsvorstand, der auch den Antrag bei der BFV-Sozialstiftung eingereicht hatte. Dementsprechend muss der Platz weiter gesperrt werden müssen, bis sich diese Käfer in die unteren Regionen der Erde verabschieden und die Saatkrähen mit dem Herauspicken des Grases aufhören. Das wird noch eine harte Zeit werden: immer wieder Aussähen und Ausbessern des Sportplatzes, aber der Verein gibt sich optimistisch.
Auf dem Foto sind v.l.n.r. zu sehen: Dominik Schloßnagel (Sportleiter SSV Kitzingen), KV/KSL Würzburg Marco Göbet, Mathias Rumpel (Vorstand SSV Kitzingen).
(Foto: SSV Kitzingen)